Knowledge Base (FAQ)

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Wir erweitern unser bisheriges FAQ (die nachstehenden Infos) im Laufe des Sommers 2021 – hier findet ihr dann eine Knowledge Base mit Informationen und Tipps zu (fast) allen Themen rund ums Studium 😊

ÖH-Reminder

Der „ÖH Reminder“ erinnert dich rechtzeitig per SMS an wichtige studienrelevante Fristen. Neben allgemeinen Fristen, wie der Antragsfrist auf Studienbeihilfe, erhältst du auch hochschulspezifische Fristen, wie etwa die Inskriptionsfrist, oder die Frist für die Einzahlung des ÖH-Beitrages. Du kannst dich unkompliziert für den neuen „ÖH-Reminder“ eintragen! Die Nutzung des Dienstes ist natürlich kostenfrei!
So geht’s:
1. Rufe den ÖH-Reminder Hier auf
2. Fülle die Anmeldeoberfläche mit Namen, Email-Adresse und Handynummer aus
3. Trage Dich für deine Hochschule ein
4. Bestätige die Anmeldung mit dem per SMS zugesandten Aktivierungscode

Studieren mit Kind

Das Studieren mit einem Kind bringt oft Probleme mit sich, insbesondere finanzieller Natur. Das Sozialreferat berät deswegen Studierende mit Kind in allgemeinen sowie finanziellen Angelegenheiten und bieten Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung. Erkundige dich auf der ÖH-Homepage.

Leistungsstipendium

Alle Informationen zum Leistungsstipendium findest du auf der URBI-Homepage.

Zweitstudium

Wenn du bereits an der Universität Graz gemeldet bist und ein weiteres Studium inskribieren möchtest, ist das innerhalb der Allgemeinen Zulassungsfrist möglich.
Dazu musst du während der Zulassungsfrist mit deiner UniGrazCard in die Studienabteilung gehen und bekannt geben, welches weitere Studium du inskribieren möchtest.

Netzwerk Facebook

Es werden von Studierenden jährlich Gruppen auf Facebook eröffnet, diese dienen neben dem Austausch von Unterlagen und der Kommunikation.

Wie kann ich mir ECTS-Punkte aus einem anderen Studium anrechnen lassen?

Wie genau das geht, ist ausführlich auf der Homepage der URBI-Fakultät beschrieben.

Anmeldungen zu den Seminaren.

Die Zuteilung der Seminare erfolgt durch das “first come, first serve” Prinzip. Danach werden die Voraussetzungen überprüft. Dies kann ein paar Stunden dauern. Solltest du einen Warteplatz haben, kannst du dich auf einen freien Fixplatz umbuchen. Es gibt immer genügend Kursplätze, aber nicht immer in der gewünschten Gruppe.

Kann ich mit einem anderen Bachelorabschluss (z.B.: FH oder von der PH (Lehrer*innen-Ausbildung) direkt in den Master einsteigen?

Wahrscheinlich nicht. Um dich für einen Master am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft zu inskribieren, musst du bestimmte Auflagen erfüllen. Du musst zumindest 109 ECTS-Punkte aus sozialwissenschaftlichen Fächern absolviert haben, damit eine Zulassung zum Masterstudium möglich ist. Solltest du denken, dass du diese Voraussetzung erfüllst kontaktiere am besten Frau Gerhild Bachmann, sie ist die zuständige für Anerkennungen.

Plagiat – Plagiatsprüfung

Plagiate und die Plagiatsüberprüfung verunsichern Studierende meistens, viele haben Angst vor einer Prüfung, da sie nicht genau wissen, ob sie vielleicht unabsichtlich plagiieren. Um dir hoffentlich die Angst zu nehmen, wollen wir hier kurz erklären, was allgemein unter einem Plagiat verstanden wird, wie du es vermeiden kannst und was bei einer Plagiatsprüfung gemacht wird.

Zuerst zur Definition eines Plagiats:

“Ein Plagiat liegt jedenfalls dann vor, wenn Texte, Inhalte oder Ideen übernommen und als eigene ausgegeben werden. Dies umfasst insbesondere die Aneignung und Verwendung von Textpassagen, Theorien, Hypothesen, Erkenntnissen oder Daten durch direkte, paraphrasierte oder übersetzte Übernahme ohne entsprechende Kenntlichmachung und Zitierung der Quelle und der Urheberin oder des Urhebers.” (§ 51 Abs. 2 Z 31 UG, 2002)

Hätte ich die Definition von Plagiaten aus dem Universitätsgesetz in einer wissenschaftlichen Arbeit ohne Beleg ausgewiesen, wäre das entsprechend schon ein Plagiat. Grundsätzlich gilt somit für dich: um Plagiate zu vermeiden musst du darauf achten korrekt zu zitieren! Die Angabe von Quellen ist die Grundlage jeglicher Form wissenschaftlichen Schreibens. Aber nicht nur das “Abschreiben” von Textpassagen ohne ausgewiesenen Beleg zählt als Plagiat – es gibt verschiedene Arten:
  • Textplagiat bzw. wörtliches Plagiat: du übernimmst einen fremden Text wortwörtlich, ohne auf die Quelle zu verweisen (wie bereits genannt)
  • Strukturplagiat, Ideenplagiat und paraphrasierendes Plagiat: du übernimmst fremde Gedankengänge, gibst sie jedoch in deinen eigenen Worten wieder und verweist dabei nicht auf die Herkunft der gedanklichen Inhalte; dies umfasst das Abkupfern einer Gliederung oder eines Argumentationsaufbaus, von Hypothesen, Erkenntnissen etc.
  • Übersetzungsplagiat: du übersetzt fremdsprachige Textpassagen oder Gedankengänge wiederum ohne die Angabe eines Belegs
  • Zitatsplagiat: du übernimmst eine direktes Zitat aus einem Werk (Sekundärzitat) und verweist lediglich auf die Quelle dem du das Zitat entnommen hast und nicht auf die*den ursprünglichen Autor*in
  • Imitationsplagiat: du gibst prägnante Formulierungen oder sprachliche Schöpfungen wie bspw. Metaphern ohne Beleg deren Ursprungs wieder
Wie durch die unterschiedlichen Arten von Plagiaten ersichtlich ist, sind manche offensichtlicher als andere. Ein Text-, Übersetzungs-, Zitats- und paraphrasierendes Plagiat entsteht eher durch Unaufmerksamkeit im Schreibprozess bzw. falsche Zitation. Mit Unaufmerksamkeit ist dabei gemeint, dass du vielleicht Informationen heraus schreibst, die du später brauchen könntest, aber nicht gleich eine Quelle hinzufügst (also immer gleich den Beleg hinschreiben und auch den Verweis im Literaturverzeichnis ergänzen, damit du zum Schluss nichts übersehen kannst) oder du schreibst aus dem Gedächtnis Gelesenes zusammen und weißt dann nicht mehr genau, woher die Informationen stammen (hier bewährt es sich, dass du die Texte beim Lesen zumindest stichwortartig exzerpierst).
Um die Belege immer korrekt anzuführen, ist es wichtig, dass du die formalen Zitationsrichtlinien gut kennst (denn bereits kleine Fehler, wie bspw. das Vergessen einer Jahreszahl, zählen als Plagiat). Sieh dir also am besten bevor du mit dem Schreiben beginnst noch einmal die Regeln genau durch und lege dir einen Leitfaden auch stets griffbereit zur Seite. In unseren Studien wird grundsätzlich im Harvard-Stil zitiert (Belege direkt im Text ohne Fußnoten – entweder nach Mikula/Felbinger oder im APA-Stil). Eine Beschreibung der verschiedenen Arten von Quellen und wie du sie behandelst sowie die korrekte Zitationsweise nach Mikula und Felbinger findest du im Beitrag der beiden Autor*innen “Wisschenschaftliche Quellen zitieren” im “Praxisbuch Empirische Sozialforschung in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften” (Link: https://static.uni-graz.at/fileadmin/gewi-institute/Philosophie-Gewi/PDFs/zitierregeln-institut.pdf). Einen Leitfaden zur Zitation nach APA findest du auf unserer Homepage (Link: https://ebw.oehunigraz.at/files/2020/04/Leitfaden-zur-Zitation-nach-APA.pdf). Bei einer Paraphrase musst du zudem darauf aufpassen, dass du nicht nur einige wenige Wörter im Satz änderst, sondern den Sinn des Inhalts wirklich in eigenen Worten wiedergibst, damit kein Plagiat entsteht (lediglich zentrale Termini sollten natürlich übernommen werden, um dem fachlichen Kontext nicht zu verfälschen). 
Struktur- und Ideenplagiate passieren hingegen unter anderem oftmals unbewusst. Die Struktur und den Aufbau von Argumentationslinien liest du eher unterschwellig bei der Suche relevanter Informationen für die eigene Arbeit mit und wenn du dabei bist deine Gliederung auszuarbeiten, kann es passieren, dass du unabsichtlich eine ähnliche Struktur wählst, wie bereits jemand anderes vor dir. Ähnliches kann bei der Genese von Hypothesen passieren oder bei der Darstellung von Erkenntnissen. Auch hier ist das beste Gegenmittel, dass du versuchst grundlegende Kennzeichen bereits gelesener Quellen übersichtlich zusammenzufassen. Wenngleich die Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte und Merkmale der Literatur vermutlich einen Großteil des Aufwands im Arbeitsprozess darstellt, lohnt es sich, da damit vielerlei Plagiate vermeiden kannst.
Zum Teil entstehen Plagiate aber auch dadurch, dass ein Beleg nicht so wichtig erscheint. Dies ist eventuell eher bei Imitationsplagiaten denkbar. An dieser Stelle können wir lediglich nochmals darauf hinweisen, dass alle Inhalte, die aus Quellen – gleich welcher Art – in deiner wissenschaftlichen Arbeit wiedergegeben werden, ob wortwörtlich oder sinngemäß, mit einem Literaturbeleg versehen werden müssen.

Bei der Plagiatsprüfung wird dann kontrolliert, ob der Inhalt deiner wissenschaftlichen Arbeit, welchen du als dein eigenes Gedankengut ausgewiesen hast (keine Quellenverweise), auch wirklich von dir stammt, und ebenfalls, ob du korrekt belegt hast (die Inhalte auch wirklich aus dem angegebenen Werk stammen). Die Überprüfung erfolgt in einem ersten Schritt durch eine Plagiatssoftware. Die Software überprüft die Arbeit auf Textgleichheiten mit bereits veröffentlichten Werken und digitalen Texten (es wird das gesamte Internet nach Überschneidungen durchsucht). In einem Prüfbericht werden die Quellen ausgewiesen, die möglicherweise in die Arbeit eingeflossen sind. Dabei ist das Programm aber sprichwörtlich “dumm” – es erkennt nicht, ob Belege ausgewiesen sind und ob korrekt zitiert wurde. Entsprechend werden auch alle direkten Zitate und Literaturangaben als potenzielle Plagiate markiert. Bei einer Masterarbeit oder Dissertation, in welchen häufig sehr viel zitiert und natürlich auch belegt wird, kann es daher schnell vorkommen, dass im Prüfbericht ein hoher Plagiatsanteil (10 % und höher) angezeigt wird. Daher muss in einem zweiten Schritt der Plagiatsprüfung immer von einem Menschen mit entsprechender Qualifikation kontrolliert werden, ob die Zitation in der Arbeit korrekt durchgeführt wurde. Es kann durchaus sein – und ist natürlich unser Wunsch – , dass in einer Arbeit, deren Prüfung durch die Software eine Quote von 15 % an Plagiaten erbrachte, kein einziges tatsächliches Plagiat aufzufinden ist.
Lass dich deshalb nicht von dem Schreckensgespenst “Plagiat” verunsichern – achte bei deinem Schreibprozess darauf, dass du nicht die Übersicht über deine Quellen und Literaturangaben verlierst, dass du korrekt nach den Zitierrichtlinien vorgehst und versuche genügend Pausen während deiner Arbeit einzulegen, damit du dich gut konzentrieren kannst – dann sollte auch zum Schluss alles soweit passen!

Feedback zu deinen wissenschaftlichen Arbeiten
Ob du die wissenschaftlichen Standards bei deinen Arbeiten korrekt erfüllst – also unter anderem auch die Zitation – können dir natürlich in erster Linie deine Lehrenden mitteilen. Einige tun dies in jedem Fall, aber leider ist es meistens so, dass du lediglich eine Benotung auf deine Arbeit bzw. generell auf die Lehrveranstaltung erhältst, ohne ein konkretes Feedback auf deine Abgaben (dies ist leider unter anderem dem hohen Zeitaufwand der Erstellung einer schriftlichen Stellungnahme geschuldet und kann von unserer Seite leider auch nicht abverlangt werden, da bei jenen Lehrenden, die diesen Mehraufwand betreiben, oft nur ein Bruchteil der Rückmeldungen von den Studierenden abgeholt wird). Fordere daher aktiv eine Rückmeldung zu deinem wissenschaftlichen Output an! Werden die Lehrenden gefragt, teilen sie dir sicherlich gerne mit, wo eventuelle Schwachstellen liegen und bei welchen Aspekten du dich verbessern kannst.